
Wir erkunden die Lofoten
Endlich ist es soweit! Nach viermonatiger Planung starten wir unsere langersehnte Tour auf das Archipel der Lofoten in Norwegen.
Ziel dieser ersten Reise (es wird noch eine in den Wochen vor Mittsommer folgen) ist es, das Phänomen des Nordlichts (Aurora Borealis) auf den Chip zu bannen.
Wir haben für diesen Tag abzüglich Anreise nur eine Verweildauer von fünf Tagen zur Verfügung, um die Fotos zu realisieren, die wir uns ausgemalt haben.
Wir reisen mit SAS über Frankfurt Main über Oslo nach Evenes; die Gesamtreisezeit beträgt leider etwas über acht !! Stunden.
Rechnet man die Anreise nach Frankfurt Check- In und Check Out Gepäckannahme und Mietwagenübergabe mit ein, werden es locker 12 Stunden werden.
Ziel soll es sein, ausdrucksstarke Landschaftsfotos mit Aurora Borealis als Topping zu erschaffen. Aus diesem Grund haben wir in den vergangenen Monaten sehr viel Zeit mit Google Earth zugebracht und potentielle Top Locations virtuell ausgekundschaftet.
Während unseres Aufenthalts haben wir ein paar Tage Halbmond und danach gehts schnell in den Neumond über. Somit sollten wir beste Bedingungen für gute Aurora Fotos haben.... allerdings nur, wenn das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung macht.
Planung | Zeitplanung
Das Problem bei Aurorae ist, dass man nie mit Sicherheit sagen kann, wann man sie sehen kann und wie intensiv diese sich präsentieren. Bei geschlossener Wolkendecke sieht man dann einfach keine; egal welches Feuerwerk sich gerade über den Wolken abspielt.
Da wir nur diese fünf Tage haben und maximale Fotobeute mit nach Hause bringen wollen, ist es absehbar, dass wir wenig Schlaf finden werden.
Who needs Sleep anyway 
Denn sollte uns der Herr der Aurorae nicht hold sein, wollen wir auf jeden Fall die Morgen- und Abendsonne für uns nutzen. Mit dem Tool The Photographers Ephemeris haben wir für jeden im Vorfeld ausgesuchten Fotospots die Zeiten für Sonnenauf- und Untergang ermittelt:

Während unserer Anwesenheit beginnt also der Fototag spätestens um 06:13 Uhr.

Das Wetter
Aktuell liegen die Temperaturen auf Lofoten um den Gefrierpunkt. Jedoch hatten wir bis vor zwei Wochen durchgängig Temperaturen zwischen -14 und -27 !!! Grad.
Aus diesem Grund haben wir uns schon vor Monaten mit hochwertiger polarfester Kleidung in Form von Parkas, Gore Tex und Mikrofleece Unterwäsche, Stiefeln, Aktivkohle und Taschenöfen eingedeckt.
Wir haben jeder insgesamt vier Sätze Akkus am Mann damit wir auch in kältesten Nächten nicht in die Situation kommen, dass uns der Saft ausgeht.
Ansonsten freuen wir uns auf teilweise bedeckten Himmel, moderate Temperaturen um den Gefrierpunkt und grandiose Lichtspiele am Firmament.
Das solls erstmal gewesen sein, wir wünschen euch was und wir sehen uns dann übernächste Woche hoffentlich in alter Frische.
LG
Serdar

TPE hab ich hier auch am laufen... aber ehr selten genutzt.
Da kann man euch eigentlich nur noch viel Glück mit dem Wetter wünschen, also viel Spaß da oben!